Totenkopf und weisse Segel - Lexikon des klassischen Piratenfilms
 
Von: Andrea Rennschmid

Jahr: 2005
Seiten: 175
DIN A4, gebunden, 70 Abb. sw, 16 Farbtafeln
Preis: 24.00 EUR
ISBN: 978-3980939003
 


"In neuer Aufmachung, großformatig und auf Glanzpapier gedruckt ... mit prĂ€chtigen Abbildungen in Schwarzweiß und Farbe, darunter herrliche deutsche Filmplakate, sowie mit ausfĂŒhrlichen Filmographien, die nach deutschen Verleihtiteln geordnet sind und neben den ĂŒblichen lexikalischen Informationen und kurzen Produktions- und Rezeptionsgeschichten im Fall des Piratenlexikons auch noch eine EinschĂ€tzung der Autorin enthalten. Mehr lĂ€ĂŸt sich an Material wohl kaum zusammentragen."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.03.2006



"Wer aber schon fast vergessen hat, wie sich Burt Lancaster durch die Takelage schwingt und die „Piratenkönigin“ degenfechtend ihren Kerl steht, der kann die Details jetzt nachlesen in Andrea Rennschmids „Lexikon des klassischen Piratenfilms“. Auf 164 Seiten hat sie sĂ€mtliche Werke des SeerĂ€ubergenres aufgelistet, jede noch so kleine Produktion erwĂ€hnt und damit ein echtes Nachschlagewerk geschaffen. Zu jedem Film gibt es eine kurze Inhaltsangabe, den Namen der Regisseure und Hauptdarsteller, dazu erzĂ€hlt die Autorin einiges ĂŒber die Dreharbeiten und hin und wieder auch eine Anekdote zu den Figuren. [...] Das Lexikon ist akribisch recherchiert, es hat eine ausfĂŒhrliche Literaturliste und eine abwechslungsreiche Bildauswahl. Wer einen Piratenfilm sucht, findet ihn zuverlĂ€ssig in der alphabetischen Auflistung."

Mare – Die Zeitschrift der Meere, No. 55 April/Mai 2006



Beim Band ĂŒber Piratenfilme handelt es sich um ein (nach deutschen Verleihtiteln) alphabetisch geordnetes Lexikon, wobei Andrea Rennschmid neben den farbenprĂ€chtigen Hollywood-Klassikern mit Douglas Fairbanks, Errol Flynn, Paul Henreid & Co. auch unbekannte Trouvaillen zu Tage fördert. Immerhin gab es, wie sie in der interessanten EinfĂŒhrung schreibt, bereits in den 1910er und 1920er Jahren eine erste BlĂŒtezeit fĂŒr SeerĂ€uber-Romantik im italienischen Kino, ehe in den 1960er-Jahren am Gradasee sogar ein „Nautisches Filmzentrum“ mit drei Ateliers und zahlreichen Nachbauten historischer Segelschiffe eingerichtet wurde. In Deutschland entstand 1920 ein Film ĂŒber Klaus Störtebeker, vier Jahr spĂ€ter produzierte die Ufa „Pietro der Korsar“. Schillernde Figuren aus der französischen, spanischen und vor allem britischen Seefahrtsgeschichte gehen ohnehin von jeher auf der Kinoleinwand auf Kaperfahrt. Neuen Auftrieb scheinen die Piratengeschichten, die als Subgenre des Mantel- und Degenfilms einzuordnen sind, durch „Fluch der Karibik“ (2002) erhalten zu haben.

Rainer Heinz, Filmdienst, Nr. 1/2006



Das Spektrum der ausgewĂ€hlten Filme ist erfreulich breit gestreut ... AusfĂŒhrliche Inhaltsangaben und stimmungsvoll ausgewĂ€hltes Bildmaterial schaffen es, Erinnerungen zu wecken, dazu enthalten die Lexikonartikel prĂ€zise Kritik und informatives Hintergrundmaterial.

ekz Informationsdienst Mai 2006



... gibt es endlich ein lĂ€ngst ĂŒberfĂ€lliges Nachschlagewerk, in dem man nicht nur viele Informationen ĂŒber die Filme findet und feststellt, dass man viele noch gar nicht kennt! Das großformatige, 170 Seiten umfassende Hardcover beginnt mit einem Abriss ĂŒber die Piraten. In 'Der Piratenfilm - ein Genre fĂŒr sich?' werden die typischen Sets und Stilmittel unter die Lupe genommen und die Geschichte des Piratenfilms von der Stummfilmzeit bis zur Gegenwart dokumentiert. Der Hauptteil des Buchs besteht aus dem Lexikon an sich, in dem man zu jedem Film eine gute Inhaltsangabe, Produktionsnotizen und etwas Kritik findet. Jede Menge SW- und Farbfotos lockern den Text auf. Ein Index mit Originaltiteln schließt das schöne Buch ab, das in keiner Sammlung von Freunden des Piratenfilms fehlen sollte.

Moviestar 04/2006

 
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